Drei Chefs, sieben Nationen

Altman, Amodei und Hassabis werden nächste Woche beim G7-Gipfel in Frankreich erwartet. Erstmals sitzen alle drei großen KI-Labs gemeinsam mit Staatschefs am Tisch. Was das bedeutet – und was es nicht bedeutet.

Cupertino ruft Mountain View

Auf der WWDC 2026, Tim Cooks letzter Entwicklerkonferenz als Apple-CEO, wurde das Undenkbare bestätigt: Siri läuft fortan auf einem Google-Modell. Ein Moment, der mehr sagt als jeder Launch-Trailer.

Magnifica Humanitas

Der Papst schreibt 42.000 Wörter über KI-Ethik. OpenAI widerlegt einen 80 Jahre alten Irrtum der Mathematik. Andrej Karpathy wechselt zu Anthropic. Drei Nachrichten, eine gemeinsame Frage.

Infrastruktur ist Macht

Google baut das Betriebssystem für das digitale Leben. Anthropic kauft gemeinsam genutzte Infrastruktur aus dem Markt – und schaltet sie ab. Drei Konzerne gehen gleichzeitig an die Börse. Diese Woche hatte ein Thema: Kontrolle.

Der 80x-Moment

KI-Briefing vom 17. Mai 2026. Anthropic plant für 10x Wachstum — und bekommt 80x. Das erklärt einiges: die Compute-Krise, den SpaceX-Deal, und warum Dario Amodei ausgerechnet bei Musk anklopft. Dazu: China schließt auf, Google I/O morgen.

Eingebaut

KI-Briefing vom 10. Mai 2026. Eine ruhige Woche – aber ruhig im Sinne von: Die Bewegung findet tiefer statt. Apple öffnet iOS für Claude und Co., OpenAI poliert den Alltagsfahrer, und der Chip-Markt dreht sich weg von Nvidia.

Mein Konkurrent, mein Investor

Google verpflichtet sich zu bis zu 40 Milliarden Dollar für Anthropic. Amazon zu bis zu 25 Milliarden. In einer Woche, 65 Milliarden — von Unternehmen, die gleichzeitig Anthropics schärfste Konkurrenten sind. Was das über diesen Markt sagt.

Ich war ein Narr

Elon Musk sitzt im Zeugenstand in Oakland und wirft OpenAI vor, eine Nonprofit ausgeplündert zu haben. Das Problem: Die Dokumente zeigen, dass er selbst die Kontrolle über das Unternehmen wollte. Ein Prozess über Moral — und Machtspiele.

Tag Eins

Am 7. April hat Anthropic sein Mythos-Modell angekündigt: ein KI-System, das Sicherheitslücken in Software findet, und zwar schneller und gründlicher als Menschen. Anthropic sagte, das Modell sei so gut darin, dass man es nicht öffentlich veröffentlichen könne. Zu gefährlich. Zu viel Potenzial für Angriffe auf Unternehmen und kritische Infrastruktur. Das Modell werde nur an eine kleine Gruppe ausgewählter Unternehmen weitergegeben, darunter Apple, Amazon, Google, Microsoft und etwa 35 weitere Organisationen. Dieses Programm heißt intern „Project Glasswing“. Am selben Tag, an dem Anthropic das ankündigte, hatte eine Gruppe unbefugter Nutzer bereits Zugang. Wie es passiert ist Bloomberg berichtete am 21. April über den Vorfall. Eine kleine Gruppe in einem privaten Discord-Kanal hatte Zugang zu Mythos, und zwar durch eine Kombination aus drei Faktoren: Ein Mitglied der Gruppe war als … Weiterlesen …